Bei einem Umzug geht der Stromvertrag leicht unter. Seit dem 6. Juni 2025 ist das riskanter als früher, denn Strom lässt sich nicht mehr rückwirkend an- oder abmelden. Mit dieser Checkliste vergisst du nichts.
Was sich 2025 geändert hat
Mit dem 24-Stunden-Lieferantenwechsel hat die Bundesnetzagentur auch die Fristen beim Umzug geändert. An- und Abmeldungen beim Strom sind nur noch für einen Termin in der Zukunft möglich. Wer sich zu spät meldet, landet zunächst beim Grundversorger und zahlt oft mehr.
Checkliste für den Umzug
- Etwa vier Wochen vorher: Klären, ob du deinen Vertrag mitnehmen kannst oder kündigen möchtest.
- Zwei bis drei Wochen vorher: Neuen Vertrag für die neue Adresse abschließen.
- Am Auszugstag: Zählerstand in der alten Wohnung mit Foto festhalten.
- Am Einzugstag: Zählerstand und Zählernummer in der neuen Wohnung notieren.
- Danach: Schlussrechnung des alten Vertrags prüfen.
Welche Daten du für die neue Wohnung brauchst
- Neue Adresse und Einzugsdatum
- Zählernummer des Zählers in der neuen Wohnung
- Marktlokations-ID, falls bekannt (oft beim Vermieter oder Vormieter erfragbar)
- Geschätzter Jahresverbrauch
Wie du die Nummern findest, erklären wir im Artikel Zählernummer und Marktlokations-ID finden.
Vertrag mitnehmen oder neu abschließen?
Manche Anbieter beliefern dich auch an der neuen Adresse weiter. Ob das sinnvoll ist, hängt vom Preis ab, denn in einem anderen Netzgebiet können sich die Kosten ändern. Ein Umzug ist deshalb ein guter Zeitpunkt, den Tarif neu zu prüfen.
Und das Gas?
Beim Gas gelten die neuen 24-Stunden-Regeln bisher nicht. Trotzdem solltest du auch hier rechtzeitig ummelden und die Zählerstände notieren.
Du ziehst um und möchtest dich um nichts kümmern? Schick uns die Daten, wir organisieren den neuen Vertrag. Mehr auf der Seite Stromanbieter wechseln.

